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DER ZIRKUS OHNE TIERE VON LE CIRQUE

Von Teresa Granatoapril 7 2016 

Tiere sind hier verboten, denn die Menschen sind die wahren Protagonisten, mit ihrer körperlichen Stärke und ihren Unvollkommenheiten, die den Zirkus zu einer immer attraktiven Show machen. Als Ausdruck der Deklination des Nouveau Cirque und des globaleren Cirque du Soleil ist „Alis“ eine italienische Produktion mit der künstlerischen Leitung von Onofrio Colucci, der auch am Meisterwerk „Slava Snowshow“ als Schauspieler mitgewirkt hat. Lucca errichtete zu diesem Anlass ein riesiges Zelt, das eine weltliche und zugleich transversale Atmosphäre begünstigte, in der sich die sozialen Schichten vermischten und die Öffentlichkeit mit dem starken Wunsch nach Naivität und dem Glauben an das Unmögliche eins wurde.

 

Ein wenig Zauberer, ein wenig Demiurg, ein wenig Geschichtenerzähler, es ist Onofrio Colucci selbst, der als erster die Arena betritt. Es folgt Joel Baker, eine Figur aus Bruch und Kontrast, ein rot gekleideter Portier, ein kleiner Popcornverkäufer, ein kleiner Bewohner der Zirkuswelt aus dem 19. Jahrhundert. Wenn Alice, „Alis“, direkt aus dem Publikum gefischt wird und so tut als ob sie eine Komparse  sei, treten die Künstler ein und schaffen unterschiedliche Atmosphären. Es betritt die Manege Aurelie Brua, auch „Spiderwoman“ genannt, dann ein Trio tadelloser Jongleure, das Künstlerpaar Dominique Lacasse & Karen Goudeault, der Gleichgewichtstänzer Sergii Tymofieiev, das Trio der Schlangenmenschen „Torimé“, von Yves Decoste&Delphine Cezard, die zwei Trapezmeister Maryna Tkachenko&Katerina Fedorovic, der außergewöhnlichen Jonathan Morin, der Schlangenmensch Oleksandr Yenivatov, die Cellospielerin und Sängerin Simona Colonna, sowie Asia alias „Alis“ und der Aerial Dance.

 

Auf oder ab, mit oder gegen die Schwerkraft, so unwirklich wie Pantomimen oder in einem zitternden Körper gefangen, geben Zirkuskünstler alte Disziplinen weiter, die sich selbst erneuert haben, aber die nie den Reiz des Absurden, des Undenkbaren verlieren. Alles oder fast alles ist der nonverbalen Sprache anvertraut, in einem Meer von Farben und dem Gefühl, dass Zirkuskunst mit ihrer naiven und reinen Poesie die Seele des Betrachters verbessern und den Fluss der Zeit bejubeln kann. Le Cirque ist es wieder einmal gelungen, die Zuschauer in der Vision einer parallelen, traumhaften und zärtlichen Welt zu vereinen

Ihr seid verrückt.
Eine Gruppe wie dieser hat niemanden.